2018 neue Projekte

Hallo meine Lieben!

Sorry das ich in letzter Zeit so leise war.  Es hat sich viel getan in 2017 und wird sich noch mehr tun in 2018 und ich freu mich schon riesig darauf.

Ich wollte euch kurz updaten und euch auf dem laufenden halten was sich bei Butterfly alles so tut.

Wie ihr ja wisst habe ich Ende 2016 erfolgreich unser Projekt “Side by Side”-Early Intervention centre  an Namibier übergeben können. Meine Kollegin Sandra Hollweg, mit der ich das Centre aufgebaut habe ist dann noch bis Ende 2017 im Projekt geblieben und hat ihren Teil dann 2017 auch an einer Einheimische übergeben. Für mich war es schwierig aber auch schön zugleich weil ich weiss das, dass Projekt in guten Händen ist und es weitergeführt wird. Dies war von Anfang an mein Ziel.  Würde sagen Ziel erfolgreich erreicht 🙂

Ende 2016 bekam ich dann die Möglichkeit ein neues Projekte aufzubauen.  Ich bekam eine Anfrage von Eltern und Pflegenden die Erwachsene mit Behinderungen betreuen, ob ich ein Projekt für Erwachsene mit speziellen Bedürfnissen aufbauen möchte.

Ich habe nicht lange gezögert und habe dann Anfang 2017 mich voller Freude und Motivationen ins neue Projekt gestürzt. Durch meine Erfahrung und Arbeit in den letzten Jahren habe ich auch gesehen, dass es keinerlei Einrichtung für Erwachsene mit speziellen Bedürfnissen in Namibia gibt. Viele Erwachsene werden nach Südafrika geschickt, was die Folge hat  das sie nur einmal im Jahr ihr Familie sehen oder sie werden zu Hause eingesperrt. Durch viele Gespräche mit Angehörigen die Erwachsene mit speziellen Bedürfnissen betreuen, hab ich viele schockierte aber auch sehr  emotionale Geschichten gehört und alle Angehörigen haben gemeinsam, dass sie alle Angst haben vor der Zukunft. Da niemand weiss, was mit ihren liebsten passiert wenn sie (die Angehörigen) nicht mehr da sind.

 

Für mich war ganz klar, es muss sich was ändern. Denn jeder hat das Recht auf eine Zukunft ohne Ängste.

Ich startete right a way.  Wir haben NSNAC – Namibia Special Need Adults Centre registriert als non-profit organisation.  Sodass die Eltern und das ganze Projekt auch eine” Gesicht” bekommen.

Weiters haben wir uns in Kontakt gesetzt mit den speziellen Schulen in Windhoek und haben Kontaktadressen gesammelt, von ehemaligen Schülern*innen. Wir hatten eine Liste von 300 Kontaktadressen, dies war allerdings nur das Ergebnis von  3 Stunden Research und es war nur ein kleiner Teil von den Akten die in einem Raum gestapelt waren.

 

 

Wir realisierten, der Bedarf ist definitiv da.

Eine Reise mit up and downs begann. Leider haben wir dann auch die Erfahrung machen müssen, dass viele Leute Interesse hatten in unserem Projekt und uns viele grosse Versprechungen gemacht haben.  Aber leider als es dann zu Realisierung kam, war leider niemand mehr erreichbar. Wir haben wiedermal gelernt..

 

Nimm dein Schicksal selbst in die Hand!

Diese Erfahrungen haben uns oder vor allem mich persönlich aber auch “business wise” viel weitergebracht und gelehrt.

Nach einen down kommt zum Glück immer ein up. 🙂

Somit haben wir, Butterfly und NSNAC, im November 2017 einen mobilen Pflegeservice  ins Leben gerufen. Wo wir unsere Klienten, Erwachsene mit speziellen Bedürfnissen, derzeit zu Hause betreuen.

Weiters haben wir auch unser Research Program intensiviert.  Das Research Program soll uns zu unserem eigentlichen Ziel führen, ein Behindertenwerkstätte für Menschen mit speziellen Bedürfnissen. Es wir eine Kombination aus  Tagesstätte und Behindertenwerkstätte werden.  Derzeit sind wir auf Haus suche wo wie unsere Projekt realisieren können.  Unsere oberste Priorität ist das unsere Projekt Namibian sustainable wird, dass heisst es soll die Grundkosten komplett tragen können, daher werden unsere Klienten für die Betreuung eine monatliche Gebühr bezahlen müssen. Ja, dies schränkt viele natürlich sehr ein, weil sich einige diese Gebühr vermutlich nicht leisten können, wir brauche aber ein sustainable Projekt um die Kosten tragen zu können und auch damit wir Menschen Zugang zu unserer Behindertenwerkstätte ermöglichen können die nicht die finanziellen Gegebenheiten haben.

 

Weiters haben wir durch die Hilfe von Fair Styria auch ein Trainingsprogramm erstellen können, um lokale Frauen zu trainieren und ihnen auch spätere Arbeitsplätze zu ermöglichen.

 

Das Trainingsprogramm wird  im Februar starten und wir freuen uns schon sehr drauf.

 

Wie ihr seht hat sich sehr viel getan und alles ist im vollen Gange. Ich versuche euch in regelmässigen Abständen auf dem laufenden zuhalten.